In Bukarest hat die Stiftung Parada einen der wichtigsten Plätze unter den Strukturen eingenommen, die sich mit der Reintegration von Straßenkindern beschäftigen; sie zählt 34 Mitarbeiter. Künstlerische Aktivitäten stehen im Zentrum aller Aktionen der Stiftung, die aus mehreren komplexen, zugleich eigenständigen und verflechteten Netzen besteht.

   
Tagsüber mobile Straßenhilfe, Kontaktaufnahme und Beistand
Caravana: Nachts mobile Sozialhilfe und ärztliche Behandlung.
Zirkuszelt: (date) setzte die Stadt Bukarest Parada ein Zirkuszelt zur Verfügung. Es wird hauptsächlich als Empfangsstelle gebraucht. Dort wird zugehört, beraten und ausgetauscht, doch es werden auch zahlreiche künstlerische Aktivitäten angeboten.
Tageszentrum: Kern der sozialen und kulturellen Aktivitäten der Stiftung. Es ist ein Ort der Sozialisierung und der Erziehung. Hier versucht man, den Kindern eine verlässige Stütze anzubieten, sie zu beraten und sie dazu zu ermutigen, ihr Leben neu zu orientieren.
Diese Aktionen verringern die Risiken des Straßenlebens und machen auf diese Weise den Weg frei zum Wiedereinstieg der Kinder in die Gesellschaft.
In sozialen Wohnungen werden diejenigen empfangen, die Strasse verlassen möchten.
 
Straßenkunst im Alltag im Rahmen des Rehabilitierungsprogramms.
 
Bildung einer Truppe aus Bukarester Straßenkindern, die in Rumänien und bald auch in Frankreich auftritt, wo dank der Mitarbeit der Assoziation "Les gamins de l'Art-rue" eine nun jährliche Sommertournee organisiert wird.
Eröffnung einer Zirkusschule im September 2004.
   

Die Wirksamkeit der verschiedenen obenerwähnten Interventionsformen findet bedeutsamen Anklang:
Man kann nämlich jedes Jahr feststellen, dass 75% der Kinder, die zur Teilnahme aufgefordert worden sind, dann in die Dauerprojekte der Stiftung mit einbezogen werden.