1994 wurde die Stiftung Parada in Rumänien von Miloud Oukili gegründet. Sie entstand aus dem Wunsch des französischen Clowns, für und mit den Hunderten von Bukarester Strassenkindern zu arbeiten.

   

Parada versucht, sie zur Antwort auf die Grundfrage zu verhelfen:

"Wer bin ich?"…..
"Ich bin kein Ding, ich bin ein Mensch", doch es sind auch andere, dringende Verlangen, etwa: "Ich will groß werden", "Ich brauche eine Familie", "Ich muss kreativ sein", "Ich will studieren, muss mich ausdrücken können", "Ich will nicht mehr ausgeschlossen werden, ich muss lieben, als einen Menschen geliebt werden, ich soll nicht mehr verletzt werden", "Ich muss mich in eine Zukunft versetzen können".

   

Parada hat sich entwickelt, indem sie einen besonderen Weg anbietet zur sozialen Wiedereingliederung der ausgegrenzten Kinder durch die darstellende Kunst, insbesondere durch den Zirkus.
Straßenvorstellungen ermöglichen, sich den Kindern auf eine kindergerecht spielerische Weise anzunähern, und zwar in ihrem Lebensraum: dort, wo sie sich am Rande der Gesellschaft treiben lassen, werden sie dazu eingeladen, selber ins Schauspiel einzutreten, und durch die Freude und Disziplin des Zirkus' im Leben wieder Fuß zu fassen.